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Karlstein: Zur ersten Jahreshauptversammlung des im Juni 2006 gegründeten Förderkreises zur Erhaltung der St. Hippolytkirche in Dettingen konnte der 1. Vorsitzende Helmut Winter im Pfarrheim St. Peter und Paul eine erfreulich große Anzahl von Mitgliedern begrüßen.

 

 

 

Schatzmeister Dr. Guido Lang verwies in seinem Rechenschaftsbericht auf die vielen Initiativen, Einmalspenden und Jahresbeiträge der jetzt 370 Mitglieder, die das anvisierte Spendenziel erreichen ließen. Tatsächlich sei es gelungen,  innerhalb von 16 Monaten einen Spendenbetrag von knapp 59.000 € zu erreichen. Helmut Winter listete dabei auf, dass die Dettinger Ortsvereine, Jahrgangsklassen und Personengruppen zu diesem Ergebnis 19.000 €  beigetragen haben.

Laut Beschluss der Jahreshauptversammlung werden bereits jetzt 30.000 € zur Begleichung vorliegender Rechnungen für die Außensanierung zur Verfügung gestellt. Insgesamt sagte die Versammlung für Investitionen sogar 50.000 € zu. Die vor dem Abschluss stehende Außensanierung wird nach dem Bericht des Architekten Joachim Kaupp voraussichtlich 206.000 € kosten. Damit konnte der geplante Kostenrahmen trotzt unvorhergesehener weiterer Investitionen, z. B. für die Neubeschieferung des Turmes, recht gut eingehalten werden. Architekt Kaupp konnte auch über die nach Entfernung des Außenputzes gemachten Entdeckung von zugemauerten kleinen Rundbogenfenster, Trennfugen, Verputzschichten, Farbmustern, Säulenresten , Steinmetzzeichen und Gerüsthölzern berichten. Nach seiner Einschätzung wird die genaue Auswertung wahrscheinlich zu einer Revision der bislang vorgenommenen zeitlichen Einordnung der Bauabschnitte führen.

Breiten Raum nahm die Diskussion über die Finanzierung der Innensanierung ein.

Bevor im nächsten Jahr mit den Innenarbeiten begonnen wird, müssen noch einige wichtige Entscheidungen getroffen und insbesondere die weitere Finanzierung gesichert werden. Zugesagt sind bislang 250.000 € Zuschüsse und Spendenbeiträge. Erwartet werden noch etwa 60.000 € an Zuschüssen und Eigenleistungen der Pfarrgemeinde. Derzeit klafft noch eine Finanzierungslücke von etwa 100.000 €, die wohl hauptsächlich durch Aufnahme eines Darlehens durch die Kirchengemeinde, aber auch durch neue Initiativen des Förderkreises geschlossen werden muss.

Zu diesen neuen Initiativen zählt das Benefizkonzert des Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim am Donnerstag, 13. Dezember 2007, 19.30 Uhr, in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Der Erlös aus diesem adventlichen Kirchenkonzert wird je hälftig zur Sanierung der St. Hippolytkirche in Dettingen und der Pfarrkirche St. Bonifatius in Großwelzheim verwendet werden. Es gibt noch genügend Eintrittskarten zum Preis von 10,-- € (ermäßigt 8,-- €) in einer Reihe von Vorverkaufsstellen.

Eine weitere Einnahmequelle konnte durch die Versteigerung der von Emil Hofmann überlassenen Intarsienarbeit mit dem Motiv der Hippolytkirche erschlossen werden. Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung waren mit großer Mehrheit damit einverstanden, dass dieses eindrucksvolle und mit großer Meisterschaft hergestellte Holzbild an den Meistbietenden veräußert wird.

Angesprochen wurden auch die Gestaltung der Außenanlage und eine mögliche Beleuchtung des Kirchturms. Bürgermeister Winfried Bruder informierte über die bislang von der Gemeindeverwaltung angestellten Überlegungen, die Neugestaltung des Umfeldes im Zuge eines Gesamtkonzeptes für die Kirchgasse anzugehen. Lotte Oster wies darauf hin, dass im Falle einer Beleuchtung Rücksicht auf die im Turm nistenden Eulen und Turmfalken genommen werden muss.

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Bericht von der Jahreshauptversammlung des Förderkreises zur Erhaltung der St.  Hippolytkirche