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Bericht über die Jahreshauptversammlung am 5. Dezember 2008 Aufgeschlossenheit für den Denkmalschutz und Einsatz für die nicht nur im Mittelalter als Wallfahrtskirche geschätzte spätgotische Sankt Hippolytkirche konstatierte der 1. Vorsitzende des Förderkreises zum Erhalt der St. Hippolytkirche den jetzt mehr als 400 Mitgliedern und zahlreichen Spendern in der Jahreshauptversammlung. Als besondere Gäste konnten Bürgermeister Winfried Bruder, Architekt Joachim Kaupp und der derzeit in den Pfarreien Dettingen und Großwelzheim tätige Geistliche Pater Peter begrüßt werden. Erfreulich war der Kassenbericht von Schatzmeister Dr. Guido Lang, der für das abgelaufene Jahr einen Zugang an Mitgliedsbeiträgen und Spenden von 25.000 € vermelden konnte. Insgesamt sind bislang rund 85.000 € zusammengekommen, wozu vor allem auch die Dettinger Ortsvereine mit einer Reihe von Aktivitäten wie Benefizkonzerten, einer Tombola, Torwandschießen, Spendensammlungen und dem Verkauf von Nistkästen beigetragen haben.. Auch Jahrgangsklassen, Banken und Firmen haben das Vorhaben finanziell unterstützt. Schriftführer Helmut Nimbler konnte berichten, dass im Jahre 2007 knapp 167.000 € für die Außensanierung und die Instandsetzung der Kanalisation aufgewandt wurden. Kostendeckung erfolgte durch den Zuschuss der Gemeinde Karlstein in Höhe von 100.000 €, der Diözese Würzburg von 50.000 €, der Bayerischen Landesstiftung von 12.000 Euro und dem Förderkreis von ca. 5.000 €. Für das laufende Jahr 2008 und das Jahr 2009 fallen voraussichtlich etwa 166.000 € an. Um hier die Kostendeckung sicher zu stellen, wird der Förderkreis zunächst 60.000 € zur Verfügung stellen. Dass die Finanzierung derzeit als gesichert angesehen werden kann, ist auch dem Bezirk Unterfranken zu verdanken, der das Vorhaben mit dem unterfränkischen Denkmalschutz-Preis bedacht und aus der Kulturstiftung 25.000 € zur Verfügung gestellt hat. Mit der Innensanierung ist bereits begonnen worden. Sie soll nach Aussagen von Architekt Joachim Kaupp noch im Frühjahr 2009 abgeschlossen werden. Die alten Kirchenbänke werden derzeit überholt und durch Neuanfertigungen ergänzt, damit ein einheitliches Bild entsteht. Man hofft, dass sich für die Finanzierung der neuen Kirchenbänke noch Einzelspender finden. Auskunft erteilt der 1. Vorsitzenden Helmut Winter. Abgeschlossen ist auch die Erneuerung der Elektroinstallation. Zu den dann noch verbleibenden Aufgaben zählen Steinmetzarbeiten, die Sanierung der beiden großformatigen Ölgemälde aus der Barockzeit, eine Bankheizung, die Wärmedämmung der Deckenebene im Dachstuhl, die Orgelreinigung und die Gestaltung der Außenanlagen. Über die Innenraumgestaltung wurden bereits Gespräch mit Vertretern des Bau- und Kunstreferats des Bistums Würzburg geführt. Über die gemachten Vorschläge sollen die zuständigen kirchlichen Gremien entscheiden. Die im Gang befindliche Restaurierung der Ölgemälde, ein Marienbild und die Darstellung der Hippolytlegende, hat bereits zu einem Ergebnis geführt: Beide Werke stammen von dem Aschaffenburger Kirchenmaler Johann Conrad Bechtold und wurden in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts angefertigt. Vorgeschlagen wurde in der Versammlung, nach Abschluss der Sanierung ein „Hippolytfest“ mit kulturellen, kirchlichen und geselligen Veranstaltungen abzuhalten. Außerdem soll auch eine Rücklage für den weiteren Unterhalt und die Betriebskosten gebildet werden. |