(Main-Echo vom 10.03.2007)

Sanierungsarbeit beginnt


Förderkreis bespricht Pläne zu Sankt Hippolytkirche

Karlstein. Der Vorstand des Förderkreises zur Erhaltung der Sankt Hippolytkirche beriet über der Sanierungsarbeiten. Diese sollen im April beginnen.

Die Nässeschäden an der Sankt Hippolytkirche seien auf unzulängliche und schadhafte Entwässerungseinrichtungen zurückzuführen. Mit den Arbeiten für eine sachgerechte Wasserabführung soll Anfang April begonnen werden. Sie sollen etwa vier bis sechs Wochen dauern. Danach wird gemäß dem Vorschlag des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege mit der Erneuerung des Außenputzes und dem Außenanstrich begonnen werden. Die Außensanierung soll bis Spätherbst abgeschlossen sein.

Die Innensanierung wird dann im nächsten Jahr durchgeführt. Für die Sanierungsarbeiten der Kirche stellen bislang die Gemeinde Karlstein 100000 Euro, die Diözese Würzburg 40000 Euro und das Landratsamt Aschaffenburg 5500 Euro bereit.

Das Guthaben des Förderkreises, der inzwischen 333 Mitglieder zählt, betrug Ende des vorigen Jahres 36905 Euro. Die größten Spenden gingen vom Gesangverein Liederblüte mit 4200 Euro, dem ehemaligen Dettinger Geflügelzuchtverein mit 2527 Euro, dem Geschichtsverein mit 2500 Euro und der Karlsteiner Kulturstiftung mit 2000 Euro ein.

Am Sonntag, 11. März, um 18.30 Uhr veranstaltet die Familiengruppe »St. Peter und Paul« ein Konzert im Dettinger Pfarrheim. Die Band »Spurensucher« wird die sieben Worte Jesu »Ich bin...« mit Liedern und Meditationen vortragen. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 9. September, dem »Tag des offenen Denkmals« soll eine Führung in der Sankt Hippolytkirche stattfinden. sah

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