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Aktuelles:

  Neu vom 01.11.2006:

Rundbrief Nr. 2         

An alle Mitglieder des Förderkreises!

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

wie versprochen, möchte die Vorstandschaft Sie über den neuesten Stand in Sachen „Sanierung Hippolytkirche“ und weitere Aktivitäten informieren. Dazu 4 Punkte:

Stand der Sanierung  

Seit dem ersten Rundbrief haben zwei weitere Ortstermine mit Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege stattgefunden. Dabei wurden insbesondere zwei Festlegungen getroffen:

  1. Die gesamte Entwässerung (Fallrohre, Drainage, Kanalanschluß) muß überprüft und in Ordnung gebracht werden.
  2. Das in Bürgstadt in der Martinskirche begutachtete System der Wandtemperierung, das zur Behebung der Nässeschäden beitragen und sie in Zukunft verhindern soll, ist auch vom Landesamt empfohlen worden.

Außerdem wurden Maßnahmen zur Sicherung der noch vorhandenen (spärlichen) Reste der ursprünglichen Innenbemalung und der Zeitplan erörtert.

Inzwischen ist eine Bestandsaufnahme des Entwässerungssystems erfolgt. Dabei wurden erhebliche Mängel festgestellt, die in einer ersten Arbeitsphase behoben werden müssen. Als zweiter Arbeitsschritt wird nach erfolgter Baufreigabe die Installation der Wandtemperierung erfolgen. Erst dann werden mit einigem zeitlichen Abstand – die Wände sollen Zeit zum Austrocknen bekommen – die Außensanierung und zuletzt die Innensanierung begonnen.

Mitgliederstand/Beitragsüberweisung

Der Mitgliederstand hat sich inzwischen auf 274 erhöht. Der derzeitige Kontostand beträgt  – nachdem der Beitragseinzug vorgenommen worden ist – rund 26.000 €.

An dieser Stelle bitten wir die Mitglieder, welche die Überweisung selbst vornehmen wollen, um Erledigung, falls noch nicht geschehen. Kto. 273422 bei der RV-Bank Alzenau (BLZ 795 675 31).

Vernissage in der Zahnarztpraxis Lang

Am Sonntag, 12. November, 11.30 – 16.00 Uhr, können in der Zahnarztpraxis Lang, Welzheimer Str. 19 d, Bilder des bekannten Kunstmalers Franz Adolf Gräbner besichtigt werden. F.A. Gräbner wurde 1944 in Alzenau geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hörstein. Seit 1990 arbeitete er als freischaffender Maler, zuletzt in Kleinostheim. Sein Werk ist regional bekannt durch seine enge Verbundenheit zum Spessart und dessen  Motiven. In Karlstein hat er u.a. die Wandfresken in der Raiffeisenbank und in der Lindighalle gestaltet. Besonders ausdrucksstark sind die modernen Skulpturen im Foyer der Lindighalle. F.A. Gräbner verstarb 2004.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 12.11., 11.30 Uhr, wird der 1. Vorsitzende des Förderkreises einleitende Worte sprechen. Im Rahmen der Vernissage werden Spenden für Sanierung und Renovierung der Hippolytkirche erbeten.

Die Mitglieder des Förderkreises sind zur Ausstellungseröffnung oder zu einem späteren Besuch der Gemälde-Ausstellung herzlich eingeladen.

Benefizkonzert am Samstag, 9. 12., 18.00 Uhr, in der Pfarrkiche Peter und Paul

Der Gesangverein „Liederblüte“, unser Förderkreis und Pfarrer Franz Kraft laden für den genannten Termin zum 1. Benefizkonzert zu Gunsten der St. Hippolytkirche ein. Unter dem Titel „Vorweihnachtliche Melodien zum Advent“ wird dieses vorweihnachtliche Konzert von verschiedenen Gruppen des Gesangvereins „Liederblüte“, den Turmbläsern des Musikvereins Dettingen und dem Organisten Alfred Brand unter der Gesamtleitung des Dirigenten Michael Habermann gestaltet. Der Eintritt beträgt 10,-- € im Vorverkauf. An der Abendkasse erhalten Schüler und Behinderte Eintrittskarten für 8,-- €.

Der Gesamterlös der Veranstaltung wird unserem Förderkreis zweckgebunden für die anstehende Sanierung der Hippolytkirche zur Verfügung gestellt.

Vorverkaufsstellen sind: Gemeindebibliothek, Bäckerei Schatz und Spielwaren Emge/Seibert.

Außerdem sind Karten beim 1. Vorsitzenden Leo Streit und Mitgliedern der Liederblüte erhältlich.

Damit das Konzert ein Erfolg wird, sind neben dem großen Engagement der „Liederblüte“ auch Anstrengungen von unserer Seite erforderlich. Es wäre deshalb wünschenswert, wenn im Vorverkauf bereits die Mehrzahl der Eintrittskarten abgesetzt werden könnte. Sinnvoll wäre es, wenn über die unten angefügte Vorbestellung schon ein erster „Schub“ erfolgen würde.

Die Bitte also: Den unten angefügten Bestellschein ausfüllen und bei Helmut Winter oder Leo Streit abgeben. Die Karten werden dann zugestellt.

Abschließend ein herzliches Dankeschön für die bisherige Unterstützung des Förderkreises und die Bitte um Teilnahme an den angekündigten beiden Veranstaltungen.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Winter      Winfried Bruder      Helmut Reisert      Dr. Guido Lang      Pf. Franz Kraft

 

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Vorbestellung

 

Hiermit bestelle ich …….  Karte(n) im Vorverkauf für das Benefizkonzert des Gesangvereins „Liederblüte“ am Samstag, 9. Dezember, 18.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.

 

Karlstein,……………         ………………………………….   …. ……………

                                              (Name)                                            (Straße)

 

Artikel vom 23.September im Main-Echo:

 
 

Führungen in der St. Hippolytkirche am 10. September 2006

250 – 300 Besucher besuchten am „Tag des offenen Denkmals“, an dem die St. Hippolytkirche von 10 bis 17 Uhr geöffnet war, das unter Denkmalschutz stehende Baudenkmal.

Die Berichterstatterin des Main-Echo, Frau Doris Huhn, die an einer der auf großes Interesse stoßenden Führungen teilnahm, schreibt im Main-Echo vom 12. 9. 2006 darüber:

Den „Tag des offenen Denkmals“ nutzte der Förderkreis zur Erhaltung der Dettinger St. Hippolytkirche, um das spätgotische Bauwerk der Öffentlichkeit vorzustellen.

Vorsitzender Helmut Winter, Alt-Bürgermeister von Karlstein, bot zwei Führungen an. Bereits die 11-Uhr-Führung war gut besucht. Sogar Familien mit Kindern waren gekommen, um sich zu informieren.

Nicht nur auf der neuen Homepage des Förderkreises wird deutlich, wie viele Erinnerungen mit dem Gotteshaus verbunden werden. Eine nach Berlin verheiratete Frau schwärmt noch heute von den Adventskonzerten, die sie mit dem Jugendchor des Gesangvereins Einigkeit dort gegeben hat. Ehrenbürger Rudolf Wöhrl wurde in der Alten Kirche, wie sie im Ort genannt wird, getauft.

Viele Geheimnisse stecken in St. Hippolyt, die noch nicht gelöst sind. Detektivische Kleinarbeit müsste zum Beispiel im Archiv des Stiftsmuseums betrieben werden, um mehr herauszufinden.

Eine Inschrift in der Fensterlaibung weist darauf hin, dass hier zu Ehren des heiligen Hippolyt eine kleine Wallfahrtskirche stand. 1447 wurde auf den Fundamenten dieser Vorgängerkirche aus fränkischer Zeit St. Hippolyt gebaut. Doch von wem? Dettingen hatte damals höchstens 60 Einwohner, arme Leute. Auf keinen Fall konnte die Kirche nur dem Abhalten von Gottesdiensten gedient haben. Das Stift Aschaffenburg oder das Bistum Mainz müssen ein Interesse daran gehabt haben, dass in Dettingen eine Wallfahrtskirche steht.

Der Legende nach wurde ein Mann aus dem Gefolge Karls des Großen von einer Fußkrankheit geheilt. Deshalb wurden am 13. August, dem St. Hippolyt-Tag, Wachsfüße geopfert in Hoffnung auf Heilung. Münzfunde aus den Jahren 1340 bis ins 17. Jahrhundert deuten auf Münzopfer hin, Hühner und Korn wurde ebenfalls geopfert.

Anhand von Stilmerkmalen erklärte Winter das Ordnungsprinzip des spätgotischen Baus, das auf eine transzendentale Ebene hinweist. Maße und Zahlen spielten eine Rolle, man wollte Schönheit und Harmonie zeigen. Die eindeutige Handschrift der Frankfurter Steinmetzschule Madern Gerthener tragen das Sakramentshäuschen und der Zelebrantensitz. Ähnliche Stilelemente sind in der Hörsteiner Kirche und der Aschaffenburger Stiftskirche zu finden.

Der erst vor kurzem gegründete Förderkreis zählt bereits 253 Mitglieder. Von der für die dringendsten Renovierungen erforderlichen Summe von 400 000 Euro konnten schon 200 000 Euro aufgebracht werden. Über den Stand und Fortgang der Arbeiten informiert die Homepage www.hippolyt-dettingen.de

 

 
 

...danke für die gelungenen Fotos von Herrn Helmut Reisert!